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Donnerstag, 30. Juni 2011

Wo der Papst beschuldigt wird, an der Verbreitung von Aids verantwortlich zu sein

Die völlige Abstinenz von Intelligenz beweisen deutsche SPD Politiker, die es nicht aushalten, dass der Papst beim kommenden Besuch in seiner Heimat vor dem Bundestag spricht.

Samstag, 30. Oktober 2010

Kirchliche Kondomverteilung war gestern - heute gibt’s Sex just4fun in Salzburg

Die Katholische Jugend in Salzburg macht sich Gedanken.
Nicht über Gott etwa, sondern über Sex und Aufklärung - oder das, was sie unter Aufklärung versteht. Denn ich kenne kein Mädchen, das ungewollt schwanger wurde, weil sie nicht wusste, was Oralsex ist, oder weil sie anderwärtig zu wenig aufgeklärt worden wäre. Darum widmet sich die KJ Salzburg diesem Themas.

Man solle bei der Wahl des Zeitpunktes dem Bauchgefühl folgen, so steht dort geschrieben. Demnach hätte ich in Jugendjahren permanent und mit jedem Mädchen Sex haben müssen, denn mein Bauchgefühl meinte es immer ernst.

Die Worte Ehe oder heiraten kommen, glaube ich, in der ganzen Broschüre nicht einmal vor.
Roland Rasser, Dechant und Pfarrer von Saalfelden meint, dass die meisten Jugendlichen ohnehin die selbe Einstellung wie die Kirche hätten. Das wundert mich etwas. Ich glaube, gehört zu haben, dass die Kirche meint, dass Sex ausschließlich in die Ehe gehört. Da aber immer weniger Menschen heiraten wollen, nehme ich also demzufolge an, dass Jugendliche immer weniger Sex haben wollen (sonst würde Roland Rassers Aussage nicht mehr stimmen), was in mir wiederum die Frage aufwirft, warum die Salzburger KJ sich dann so eindringlich diesem Thema widmet?

Er meint auch, dass moralische Forderungen ohne Begründungen zu geben, bei den Jugendlichen nicht ankämen. Das ist zweifelsohne richtig, aber wäre es nicht seine Aufgabe, die Begründung zu liefern anstatt die moralischen Forderungen zu relativieren?

Am „unterhaltsamsten“ finde ich aber an der Broschüre, dass auch der Frage nachgegangen wird, wann der Beste Zeitpunkt für den ersten Sex gekommen ist.
Ein Junge sagt dazu: „…wenn die Chemie stimmt…“
Aha, die Chemie hat bei mir immer gestimmt. Ich brauchte das Mädchen nicht einmal zu kennen. Die Hormonausschüttung war gegeben. Manchmal stimmte die Chemie auch mit mehreren Mädchen gleichzeitig.
En Mädchen meint: „ …das muss jeder selber wissen…“
Auch interessant, da wird ein Rategeber ausgegeben und darin steht, dass man den richtigen Zeitpunkt selber wissen muss. Welch toller Rat. Sehr aufklärend diese Aufklärung.

Praxistipps für Sexanfänger gibt’s auch:
Hier werden folgende Fragen beantwortet: Was bedeutet anal, blasen, onanierien, squierting, G-Punkt, Verhütungsmittel, Stellungen, Kamasutra oder was ist die ideale Penislänge.
Dieses Wissen schützt unsere Jugend sicher vor Aids und ungewollten Schwangerschaften. Welche Verhütungsmittel es gibt, wissen sie sowieso von der Schule. Das einzige, das sie nicht so gut kennen, nennt sich „Natürliche Empfängisregelung“ und von dieser Methode ist in der Broschüre kaum die Rede.

Ich frage mich, warum sie nicht gleich ein Pornomagazin als anschauliches Beispiel dazugelegt hatten.
Kaum ein Bischof nimmt zu diesen Vorgängen Stellung. Einzig Bischof Laun traut sich dem Treiben zu widersprechen (hier). Ein Wort aus seinem Artikel möchte ich aufgreifen.

"Was, sagte Jesus, passiert mit Menschen, die Kinder verführen?"

Montag, 9. August 2010

Der Toleranz- Irrtum

Ungern kritisiere ich Kirchen, denen ich nicht angehöre. Doch verstehe ich nicht, was eine christliche Kirche dazu motivieren könnte, mit Moslems den Ramadan zu begehen und gemeinsam die islamische Fastenzeit zu zelebrieren (hier).

Ich bezweifle stark, dass Jesus dies gemeint hat, als er seine Jünger ausschickte, um den Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden. Man könnte ja den Spieß auch umdrehen und die Muslime einladen, mit uns Christen die österliche Fastenzeit zu begehen. Denn dazu hat Jesus aufgerufen („…geht, und macht die Menschen zu meinen Jüngern…“). Ich fürchte, es würde sich kein einziger Moslem melden, um hier mitzumachen. Denn dann wäre es plötzlich vorbei mit der muslimischen Toleranz. Denn die Moslems sehen in der Teilnahme der Christen bei islamischen Riten eine Unterwerfung unter den Islam. Die Christen jedoch glauben, so ihre Toleranz und Offenheit gegenüber Muslimen zeigen zu können. Eine Offenheit, die Jesus Christus nie eingefordert hatte. Das Wort „Toleranz“ kann ich in der gesamten Bibel nicht finden. Das ausgerechnet dieses Wort zum Inbegriff eines „guten Menschen“ des 21.Jahrhunderts geworden ist, gibt schon einen Hinweis, welchem Geist dieses Wort entspringen könnte. Ich hielte viel davon, wenn evangelische und katholische Christen wieder gemeinsam die österliche oder weihnachtliche Fastenzeit begehen, um sich wieder gemeinsam neu auf die Botschaft und den Geist Christi zu konzentrieren, anstatt mit Moslems in vorauseilendem Toleranzgehorsam Ramadan zu üben.

Dass das Wort „Toleranz“ fast immer nur im entgegengesetzten Sinne des biblischen Gottes steht, wie zum Beispiel: Toleranz gegenüber Homosexualität, Bi-Sexualität oder ausschweifenden Lebensstil, könnte durchaus als Hinweis genommen werden, wer diesen Begriff letztlich in die Welt gesetzt hat. Denn das Böse wäre dumm, würde es zugeben, dass es böses will. Nein - das Böse flüsterte schon Eva aus der Genesiserzählung ins Ohr, dass es ja nur Gutes will und Gott doch eigentlich böse (intolerant) ist, wenn er dem Menschen diesen Genuss (der Frucht vom verbotenen Baum) verwehrt.

Ich habe noch nie gehört, dass jemand gesagt hätte: Seid tolerant zum Papst oder zu den Katholiken. Nein, die Homosexualität, dessen Ausleben in der Bibel als Sünde bezeichnet wird, ist zu tolerieren. Der Islam ist zu tolerieren, obwohl Jesus schon sagte, dass nach ihm nur mehr Scharlatane kommen und „ich bin es“ rufen werden. Der Papst soll toleranter werden, nicht die Gesellschaft, die in Sünde lebt. Die ist ja schon tolerant. Die Menschen sollen das sündige Verhalten tolerieren. Niemals aber jene Kräfte, die davor warnen. Ist das nicht ein deutliches Zeichen, wer dieses Wort in die Welt gesetzt haben könnte?

Es mag altmodisch erscheinen, aber ich lernte in meiner Kindheit noch, dass wir auf unsere Umwelt Rücksicht zu nehmen hatten. Dieses Wort „Rücksicht“ ist heute verschwunden. Es wurde durch das Wort „Toleranz“ ersetzt. Heute muss der Einzelne nicht mehr Rücksicht auf die Gesellschaft nehmen. Die Gesellschaft hat sich säkularisiert und individualisiert. Jeder macht was er will. Die Allgemeinheit muss es tolerieren. Macht diese Einstellung das menschliche Zusammenleben wirklich einfacher?

Früher spielte man leise Musik, sodass man niemanden damit störte. Heute spielt man laut Musik, denn die Gesellschaft ist tolerant geworden. Ob man jemanden stören könnte, wird nicht mehr gefragt. Wenn ich die Wahl hätte und ein Wort zum Unwort des Jahrhunderts erklären könnte, ich würde das Wort „Toleranz“ wählen.

Ich würde dieses Wort abschaffen.