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Dienstag, 4. August 2015

Man kann die Totenglocken der EU läuten hören.

Meine Prognose: In ca. zwei bis drei Jahren ist alles vorbei.
Das dritte Hilfspaket für Griechenland steht an. Es ist völlig klar, das die linksradikale Tsipras-Truppe die EU nur zum Narren hält und nie daran denken wird, irgendwelche ernsthaften Reformen auch nur ansatzweise umzusetzen.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Unvollständiges Panoptikum der Verrücktheiten Europas

Anlässlich des heute zu Ende gehenden EU-Austritt-Volksbegehrens, möchte ich den täglichen Wahnsinn, der uns umgibt und den wir schon gar nicht mehr wahrnehmen, in Erinnerung rufen.

Griechenland ist endlich bankrott, weil der IWF damit aufhört, neues Geld ins Schwarze Loch nachzuschießen. Die Rotznasen der Alexis Tsipras-Truppe, gegen deren Radikalität und Chuzpe unsere sogenannten Rechtspopulisten wie Sängerknaben wirken, spucken jedem Europäer ins Gesicht und kommen sich dabei noch vor wie die Helden. Sowohl ihre Schulden als auch ihre Reformunwilligkeit sind ihnen vollkommen wurscht. Europa soll einfach zahlen.

Trotz Schuldenschnitt sind in fünf Krisenjahren die Schulden Griechenlands von 48 auf 330 Milliarden Euro gestiegen, während sich die Arbeitslosigkeit mehr als verdoppelt hat. Jede Athener Regierung hat bislang den Aufbau eines funktionierenden Staatswesens versäumt und nach noch mehr Solidarität der Partner gerufen. Unverschämt ist die Art und Weise, in der die Regierung Tsipras den Umbau der europäischen Ordnung hin zu einer Weichwährungs- und Transferunion verlangt. (Link)

Doch die Übermutter Angela Merkel träumt noch immer ihre süßen „Wir haben die ganze Welt so lieb“-Träume. Da macht es nichts, wenn Europa und sie selbst von den US-Freunden auspioniert werden.

Laut der Enthüllungsplattform Wikileaks richtete sich der flächendeckende Lauschangriff des Geheimdienstes NSA nicht nur gegen mittelöstliche Jihadisten, sondern gegen fast alle der größten französischen Firmen. (Link)

Frau Merkel kümmert sich ums Fastenbrechen, denn…

           

…"Es ist offenkundig, dass der Islam inzwischen unzweifelhaft zu Deutschland gehört." So sagt sie. Da stört die Tatsache schon etwas, dass während jedem Ramadan die Anschläge ausgerasteter Moslems, die sich berufen fühlen, Nichtmuslimen die Köpfe abzuhacken, messbar zunehmen. Kein Grund für Merkel, sich zu distanzieren.

Alles gehört zu Europa.

Dafür kommt jetzt das Internet der zwei Geschwindigkeiten. Diese Neuerung wurde durch Lobbyisten möglichst am EU-Parlament vorbeigeschmuggelt. Mit Erfolg. So wird es wohl auch mit dem Freihandelsabkommen mit den USA sein (sind ja eh gute Freunde).

Da ist man doch gerne Europäer.

Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass die Frechheiten von Alexis Tsipras & Co letztendlich erfolgreich sein werden? Solange Frau Merkel von der heilen Welt träumt…

Dienstag, 15. Mai 2012

Das Undenkbare denken - ein Europa ohne EU


Jahrzehnte lang werden uns die gleichen Floskeln eingeredet:
Ohne EU gibt es keine Zukunft. Ohne EU fallen wir alle in nationalistische Staaten zurück. Ohne EU können wir wirtschaftlich nicht existieren. Ohne EU wäre das Leben noch teurer und die Wirtschaft noch weniger konkurrenzfähig. Ähnliche Gebete werden uns fast täglich im Bezug auf Griechenland vorgebetet.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Island kommt aus der Krise - Warum?


Die Antworten sind so einfach, dass sie schon wieder erschreckend sind.
Im Jahre 2008 stand Island am Rande einer Staatspleite und  nun wurden sie von der Ratingagentur Fitch wieder hochgestuft. Wie haben das die Isländer geschafft?

Mittwoch, 1. Februar 2012

Europas langsames Zerbröseln und Österreichs Reformverweigerung


Nein, nein, das ist nicht das Ende Europas, es ist viel teurer, Griechenland nicht finanziell zu unterstützen und der Euro ist eine Erfolgsgeschichte - so lauschen wir den gebetsmühlenartig vorgetragenen Beschwörungsformeln der „Experten“.

Samstag, 7. Januar 2012

Blut und Boden


Angela Merkel, die führende Politikerin in Europa, hat mehrmals klargestellt, dass der Euro in seiner Maximalvariante zu erhalten sei. Koste es, was es wolle.
Ich weiß, es ist kein Kompliment, aber die sture Dummheit wurde auch im Zeiten Weltkrieg mit ähnlichen Sprüchen unter Beweis gestellt.

Samstag, 3. September 2011

Europas Fahrt in den Abgrund

Ein meisterhaft erhellendes Interview in der FAZ lässt die Situation, in der sich Europa befindet, deutlich werden. Keiner weiß, was zu tun ist. Man kann es drehen und wenden wie man will. Entschuldung oder Eurobonds - sparen oder investieren?  Letztlich sind die Auswirkungen und die Risiken die gleichen. Europa, so wie es derzeit ist, funktioniert nicht.
Der tschechische Premier Necas spricht es aus: Entweder einen gewaltigen Schritt nach vor oder einen gewaltigen Schritt zurück. Eine EU Wirtschaftsregierung bringt nichts, wenn keiner Souveränität abgeben will. Weiter an Griechenland zahlen und unser Geld dort versenken, oder Griechenland in die Insolvenz schicken? Die triste Aussicht, egal welche Variante man nimmt, macht die Entscheidung schwer.

Freitag, 5. August 2011

Das Vorbeben- wann geht es wirklich los?

Was sich derzeit an den Börsen abspielt ist wie ein Vorbeben, dass etwas Großes ankündigt. Die Aktienmärkte sind nervös, weil der Finger jetzt zunehmend auf Italien zeigt. Die Eigendynamik der Prophezeiungen ist, dass sie alle so lange auf jemanden zeigen, bis die hypothetische Angst zur Realität geworden ist.

Freitag, 24. Juni 2011

Zwischen Griechenrettung und Eurorettung


Gebetsmühlenartig wird uns fast täglich erzählt, dass ein Ausschluss Griechenlands aus der Euro Zone nicht die Lösung wäre, sondern eine weitere Katastrophe (für die Griechen und die Banken) nach sich ziehen würde. Kaum jemand sagt, dass es eine Alternative zwischen Griechenland sponsern bzw. Schulden erlassen und Griechenland aus der Eurozone werfen gäbe…

Donnerstag, 16. Juni 2011

Das Griechenparadoxon

Die Geberländer der EU wollen Griechenland nur helfen, wenn es drastische Sparmaßnahmen durchsetzt, doch dort streikt die Bevölkerung schon seit Monaten, weil sie die Sparpakete nicht mittragen will. Wenn die griechische Regierung hart bleibt, um an das EU Geld zu kommen, riskiert sie einen Aufstand im eigenen Land. Welche Regierung kann sich das leisten?

Dienstag, 10. Mai 2011

Die Chance in der Krise



Da ich gestern so pessimistisch geschrieben habe, möchte ich heute den Spieß umdrehen und die derzeitige EU Krise von ihrer positiven Seite beleuchten. Positive Seite, gibt es die überhaupt? Ja, es gibt auch Positives. Es ist nur alles eine Frage des Betrachters.

Montag, 9. Mai 2011

Pandoras Büchse geht nicht mehr zu

Es ist auffällig, wie laut die EU Führung schreit, wenn jemand behauptet, dass die Strategie zur Rettung des Euros im Falle Griechenlands zur Katastrophe führt. Es ist wie ein Sturzflug eines Flugzeuges, dessen Steuerruder defekt sind. Die Piloten sitzen passiv im Schleudersitz und warten nur noch, wann sie den Auslöser drücken müssen, um sich selbst zu retten. Gleichzeitig lassen sie permanent über Lautsprecher verkünden, dass die Passagiere Ruhe bewahren sollen, dass man Maßnahmen gegen den Crash ergriffen hätte und dass das Denken über einen Ausstieg aus dem Flugzeug auf eigene Verantwortung ein Sakrileg darstellt.

Sonntag, 10. April 2011

An Spanien wird sich zeigen, ob die Strategie der EU aufgeht, den Euroraum zu retten,…

…wenn nicht, dann war der Euro eine Episode in den Geschichtsbüchern und die Union kommt gleich mit zu den Akten. Spanien ist nämlich zu groß, um aufgefangen zu werden.

Donnerstag, 7. April 2011

Welche Farbe hat die Korruption und wie groß ist die Distanz vom Politiker zum Volk?

Oft hört man den Vorwurf, dass Schwarz/Blau/Orange Politiker besonders anfällig für Korruption und Missbrauch sind. Das ist zum Glück ganz leicht zu widerlegen und dieser Vorwurf ist nur mit Rot/Grün gefärbter Brille haltbar. Denn im Unterschied zu Karl Heinz Grasser, dem man bis zum heutigen Tag nichts vorwerfen konnte, außer nebulose moralische Vergehen, ist offenkundig, dass die rote Eminenz Hannes Androsch wegen Steuerhinterziehung vorbestraft ist (was aber oft medial einfach nicht zur Kenntnis genommen wird).

Dienstag, 22. Februar 2011

Griechenlands Zukunft, wer die Rechnung bezahlt (und wer nicht)?

Griechenland schafft trotz Sparpaketen die Ziele nicht.
Das verwundert niemanden außer unseren Finanzminister Pröll.
Damit gibt es eigentlich nur mehr wenige Auswege:
 
  1. Das eigene Volk auspressen bis es am Boden liegt und alles zerstört ist. (Eine Rebellion und deren Niederschlagung mit undemokratischen Mitteln ist bei dieser Variante inkludiert.)
  2. Europa übernimmt die Schulden oder erlässt diese. (Mit anderen Worten: Wir zahlen.)
  3. Die Griechen verlassen freiwillig den Euro und können sich mit einer Abwertung der Drachme retten.
  4. Europa zwingt Griechenland zum Austritt.
  5. Ich weiß auch nicht.
 
Fachleute jedenfalls sagen, dass der eingeschlagene Sparkurs nicht ausreicht, um Griechenland wieder zu stabilisieren. (Quelle: diePresse.com)
Die Frage ist, wie groß darf der Spardruck auf die eigene Bevölkerung werden? Dass der Leidensdruck nicht überstrapaziert werden darf, sieht man in den arabischen Ländern.
 
Ich frage mich nur, was unsere Politiker uns dann erzählen werden, wenn man bekennen muss, dass das Geld, welches wir Griechenland schickten, verbraten wurde.
Jenes Geld, weswegen wir alle unsere Gürtel enger schnallen müssen, was insbesondere kinderreiche Familien spüren. Die ÖBB sowie die ASFINAG fahren weiter ihre Defizite ein und wenn die Verkehrsministerin Bures ankündigt, dass die Bahn 2013 wieder schwarze Zahlen schreiben soll, dann sagt das mehr über ihre Inkompetenz aus, als über den Zustand der Bahn. Denn auch diese Rechnung wird wieder der Steuerzahler begleichen müssen.
Viel erfolgreicher scheint unsere Regierung bei der Einführung von Frauenquoten zu sein. Das mag zwar für Feministinnen eine großartige Botschaft sein. Am Reformstau, am Sparzwang oder an Effizienz unserer Politik und unserer Wirtschaft wird sich deswegen nichts ändern.
In Österreich denkt man ideologisch und über Ideologien kann man keine Reformen durchsetzen.
 

Freitag, 14. Januar 2011

Die Euro Todesstille seit Weihnachten



Vor Weihnachten hörten wir alle, in welch ernster Lage der Euro doch stecke.
Dann kam das Fest des Konsumrausches (früher hieß es Weihnachten) und von dem Wort Eurokrise oder gar Portugal hörte man nichts mehr, was mich sehr verwunderte.
Doch mein Warten hat sich gelohnt, denn da ist sie wieder, die ersten Schlagzeilen des Sensenmannes des Euros.

"Portugal ist praktisch schon tot"

Warum hätte es auch aufhören sollen? Es beeindruckt mich nur, wie strickt manche Informationen in den öffentlichen Sendern unterdrückt werden und wie gezielt wir mit anderen Informationen bombardiert werden. So werden die 90 000 Kirchenaustritte medial gefeiert oder eine Muslima, die gegen die antichristlichen Terroranschläge in Ägypten mit Kreuz und Koran in der Hand demonstriert, groß ins Bild gerückt. Wie lange der ORF dafür gesucht hat, sieht ja niemand. Aber wehe, der ORF hätte einen handgreiflichen Christen entdeckt. In allen Ausgaben der ZIB hätten wir ihn in Zeitlupe beobachten können. 
Aber zurück zu Portugal. Die Wirklichkeit wird uns auch 2011 wieder einholen. Auch wenn es die Menschen nicht wissen wollen, so einfach werden wir eine Krise nicht los. Auf Dauer glaube ich nicht, dass der Euro die Antwort auf die Krise sein kann. Vor allem dann nicht, wenn er gegen den Willen der Bevölkerung agiert und durch Verfassungsbrüche (Lissabonvertrag) am Leben erhalten wird. Ich muss zwar zugeben, dass ich nicht erwartet hätte, dass sich Deutschland so stark erholt, doch glaube ich nicht, dass uns die aktuellen Wirtschaftsdaten beruhigen sollten, denn die können sich ganz schnell verflüchtigen. Es klingt ja schon wahrlich ungesund, wenn ein einziges Land das wirtschaftliche Rückgrad einer Union darstellt. Was ist mit Frankreich, welches sich selbst so gerne als Supermacht sieht?
Ich gehe davon aus, dass alles, was befürchtet und spekuliert wird, früher oder später auch eintritt. Also muss der Euro einmal zerfallen, denn den Euroschirm kann man nicht ins Unendliche aufblasen, ohne politische Konsequenzen herauf zu beschwören.
Die Nettozahler werden nicht ewig zahlen und die, die sich unter deN Rettungschirm flüchten, werden von Sparzwängen erdrückt. Es muss daher also früher oder später zu politischen Unruhen kommen.



Mittwoch, 15. Dezember 2010

Die Last des Euros und die Last, sich eine Landesverteidigung zu halten

Wie in der Presse zu lesen ist, pumpt die EZB die Nationalstaaten jener EU Staaten, die sparsam genug waren, um Geld an, um die Ankäufe der Staatsanleihen von Bankrottstaaten zu finanzieren. Das bedeutet, dass wir eine künstliche Währung am Leben erhalten, obwohl sie eigentlich im Koma liegt.
Trotzdem fühlt sich österreichs Politik so sicher in der Euro Zone, dass man sich gar kein Leben nach der EU vorstellen kann, denn anders ist es nicht zu erklären, dass Verteidigungsminister Darabos (SPÖ) unsere Panzer verschrottet (ohne ausreichend Ersatzmaterial zu besorgen). Er arbeitet zielstrebig an der Zerstörung des österreichischen Bundesheeres. Alle seine Pläne gehen eigentlich nicht davon aus, für die Sicherheit Österreichs zu sorgen, sondern sie gehen davon aus, dass uns eine EU schützt und eine nationale Landesverteidigung nicht mehr notwendig ist.
Es ist scheinbar von einem Politiker nicht mehr zu verlangen, alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.
Wenn der Euro einmal gestorben ist - und das kann schneller gehen als man glaubt - ist der Weiterbestand der EU an sich nicht mehr selbstverständlich. Die EU könnte am Schrottplatz der politischen Systeme landen und ein kurzer Funke in der Geschichte Europas gewesen sein.
Die Nationalstaaten werden mit Sicherheit die Europäische Union überleben, doch unsere Politiker tun so, als gäbe es keine Eurokrise. Herr Darabos arbeitet zielstrebig daran, das Bundesheer zu zerstören. Es wird also gespart - an unserer Sicherheit.