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Montag, 19. Mai 2014

Ist Österreich jetzt homo-manisch?

Österreich wirkt dieser Tage wie besoffen von Homophilie.

Seit die Kunstfigur Conchita Wurst den Song Contest gewonnen hat, scheint es, als habe jemand Österreich umgedreht. Es ist geschehen. Die Medien scheinen alle gleichgeschaltet. Wer nicht von der Wurst o manie angesteckt ist, macht sich verdächtig.

Montag, 12. Mai 2014

Unser Erfolg beim Song Contest

Gestern hat mein Sohn (8 Jahre) wegen Nachlässigkeit meinerseits einige Augenblicke Nachrichten (ZIB1) oder Seitenblicke gesehen (der Unterschied ist ohnehin nicht mehr fassbar). Auf alle Fälle tauchte am Schirm eine Frau mit Vollbart auf. Österreich hat mithilfe eines Vollbarts den Eurovision Song Contest gewonnen, so könnte man glauben.

Freitag, 7. März 2014

Für wen Papst Franziskus herhalten muss

Es ist ja schon irgendwie erstaunlich.
Gehörte es unter Papst Benedikt XVI sozusagen zum guten Ton, über seine Reden empört zu sein und ihn mit verkürzten Zitaten falsch wiederzugeben, so verhält es sich mit Papst Franziskus genau umgekehrt. Es ist richtig erstaunlich, wer sich aller auf einer Welle mit Papst Franziskus sieht, oder welche Aussagen mit seiner Person gerechtfertigt werden.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Houston, ich habe ein Problem – ich wollte mich outen!

Ich wollte einmal so richtig aufdrehen und mich so richtig in Szene setzen. So tat ich, was mir eigentlich widerstrebt, ich kehrte mein Intimleben nach außen. Ich nahm meinen Mut zusammen und tat, was man heute so tun muss um en vogue zu sein – ich habe mich ge-outet.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Wie neu sind die Neos

Man trägt Pink – und die Farbe ist Programm. Sie haben den vermeintlichen Charme des Neuen, doch was dahinter steckt, ist wohl so manchem Wähler, der sein Kreuzerl bei den Neos setzte, verborgen geblieben.

Donnerstag, 5. September 2013

Die Grünen – der Weg von einer Umweltbewegung zum Sexshop

„I love my vagina“, „Deine Lieblingsstellung“ und „Eva“. So nennen sich die Wahlkampfaktionen der Grünen. Gratis Kondome werden verteilt und kostenlose Abtreibung wird verlangt.

Donnerstag, 25. Juli 2013

Papst Franziskus in Brasilien und der Kirchenrevolutionär Helmut Schüller in den USA

Wie man in der ORF Nachrichtensendung ZIB1 sehen konnte, tourt Helmut Schüller - der rebellische Pfarrer aus Niederösterreich - derzeit durch die USA, um Werbung für den zivilen Ungehorsam der Priester zu machen.

Montag, 22. Juli 2013

Skandal in Abtreibungsklinik: Was uns wirklich schockiert - und was nicht.

Die Medien empör(t)en sich ausgiebig über die Wiener Abtreibungsklinik, in der 16 Frauen verletzt wurden. Die 30 000 Kinder, die jedes Jahr in Österreichs Abtreibungskliniken umgebracht werden, empören die Medien nicht - im Gegenteil.

Mittwoch, 24. April 2013

Frankreich - Hollande will noch irgendetwas durchsetzen, bevor er abdanken muss


Der linke französische Staatschef François Hollande weiß, dass er absolut keine Wirtschaftskompetenz und Krisenmanagement hat. Er hat keine Ahnung, wie er seine Heimat vor dem wirtschaftlichen Abgrund, vor dem Frankreich steht, bewahren könnte, also versuchte er ein Ablenkungsmanöver: die Gleichstellung der Homo-Ehe.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Wenn die Frauenministerin ihren Willen durchsetzt



...Dann müssen sich scheinbar die Familien fürchten. Denn in Übertretung ihrer Kompetenzen - Heinisch-Hosek (SPÖ) ist ja Frauenministerin und nicht Familienministerin - setzt sie alles daran, die Familienplanung nach marxistischen Vorstellungen zu diktieren. In einem Presseinterview werden die schlimmsten Befürchtungen wahr.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Bildung: Nicht genügend, Sexualaufklärung: 1A



Unterrichtsministerin Claudia Schmied möchte das Aufsteigen mit bis zu drei „Nicht genügend“ ermöglichen. Sie stellt sich damit an die Spitze  der sozialistisch motivierte Zerstörung unserer Leistungsgesellschaft. 
Ein Schüler kann sich derzeit das „Nicht genügend“ mit einer Entscheidungsprüfung ausbessern. Schafft er es nicht, kann er über den Sommer lernen und im Herbst zur Nachprüfung antreten. Hat er Erfolg, kann er sich im kommenden Jahr voll auf den neuen Stoff konzentrieren und hat keine Altlasten.

Montag, 23. Mai 2011

Für die „Gute Sache“- der Life Ball







Chris Lohner gab sich am Life Ball der völligen Gehirnfreiwerdung hin, als sie - angelehnt an den päpstlichen Segen (und wohl auch, um diesen zu verhöhnen) - den Segen "urbi et orbi" spendete, bevor sie zum freudigen - aber nicht hirnlosen - "Ja" zu Leben, Liebe und Lust aufrief.





Donnerstag, 28. April 2011

Warum sich ganz Österreich für ein Lesbenpaar mit angeblichem Kinderwunsch zu interessieren hat

Die Frage ist ganz einfach beantwortet. Weil es der ORF so will. Es ist nicht besonders relevant, wenn Portugal und Griechenland trotz Rettungsschirm immer zahlungsunfähiger werden und deren Schuldenstand immer wieder nach oben revidiert wird. Es ist auch nicht wichtig, ob hundert oder tausend Christen in Nigeria, an der Elfenbeinküste oder in anderen afikanischen Ländern hingerichtet werden. Sie können eh nicht flüchten, denn das können nur die armen Tunesier, Marokkaner, Algerier (Muslime) und dergleichen. Es sind nur zwei Dinge im Moment wirklich wichtig…laut ORF.
Denn diese zwei Dinge werden fast wöchentlich durch etliche ORF Reportagen belangsendungengleich wiederholt.

Montag, 19. Juli 2010

„Life Ball“- Wir sind ja sooo gut

Einmal im Jahr findet sich das „Who is who“ der Society im Wiener Rathaus ein, um sich einer angeblich „Guten Sache“ zu verschreiben- dem angeblichen Kampf gegen Aids. Im Vordergund dieser „Guten Mensch Party" stehen aber weniger die Opfer, denn sie werden dadurch kaum sichtbar gemacht. Sie tanzen und singen auch nicht mit (zumindest sieht man keines dort). Sondern was dort zelebriert wird, ist das freizügige Leben, das schnelle Partnerwechsel fast schon zum Gesetz macht. Was dort also zelebriert wird, ist genau das, was die Ausbreitung des HIV Virus begünstigt. Ach ja, die aufgeklärte Welt ist ja nur für Safer-Sex. Dabei wird gerne verheimlicht, dass die Aidsansteckungsrate in Europa trotz intensiver Aufklärung und Safer-Sex-Kampagnen sowie Gratiskondomverteilungen immer gleich hoch ist. Das bedeutet, dass Safer-Sex überhaupt kein Lösungsansatz ist. Trotzdem wird es uns als das Hauptprogramm zur Eindämmung dieser Krankheit verkauft. Auf dem Life Ball wird freier Geschlechtsverkehr propagiert. Es wird also genau das gefeiert, womit sich das HIV Virus am Besten ausbreitet. Eigentlich müsste es nicht Life Ball, sondern Sex Ball heißen. (Wobei hier die Homosexualität einen besonders angesehenen Stellenwert hat.) Ein ziemlich treffender Vergleich über diesen Ball findet sich auf kath.net.

Man hat Spaß, feiert den freien, ungezügelten Sex in allen Variationen und bildet sich dazu ein, dass man dabei etwas Gutes tut. Dabei ist es genau dieses Verhalten, das die Krankheit braucht, um viele Menschen anzustecken. Aber das hört man nicht so gern. Darum werden Menschen, die das sagen, auch als konservativ bzw. sexualfeindlich beschimpft.

Den Opfern dieser Krankheit ist es schon lange vergangen, hier mitzufeiern und daran erinnert zu werden, wie sie angesteckt wurden. Sie wissen, dass die Realität anders aussieht als auf dieser Megaparty. Unter dieser Charity-Veranstaltung kommt der ganze Zynismus des liberal-zügellosen Lebensstils zum Vorschein. Eigentlich kann man sich über Aidsopfer kaum mehr lustig machen, als auf diesen Ball zu gehen und es auch noch Mildtätigkeit zu nennen, dabei Spaß zu haben und sich der freien, ungezügelten Liebe hinzugeben. Von dem Geld, dass von ihrer Genusssucht abfällt, kann das Opfer überleben, wenn es in der Ersten Welt lebt. Der Einzige, der in Sachen Aids die Wahrheit sagte, war der Papst Benedikt XVI bei seiner Afrikareise. Dafür wurde er von der ganzen Welt gehasst. Er sagte, dass durch Kondome das Aidsproblem nicht gelöst werden kann. Das funktioniert bei uns nicht (man sehe sich die Zahlen der Neuansteckungen bei uns an, die nicht sinken) und es funktioniert noch viel weniger in Afrika, wo Sex nur allzu oft ein Zahlungsmittel aufgrund von Armut und Abhängigkeit ist (ein Vergewaltiger verwendet nun mal kein Kondom).

Solange es diesen Life Ball gibt, kann sich die Krankheit Aids ganz sicher sein. Sie wird nicht aussterben, denn die Menschen zelebrieren ihren Lebensatem eines zügellosen Lebens.

„Just for fun“

Dienstag, 18. Mai 2010

Schönborn und die Moral des Glücks.

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn meinte unlängst, dass man beim Thema Homosexualität etwa stärker die Qualität einer Beziehung sehen sollte.
Ich frage mich, auf welche theologische Aussage in der Bibel im Hinblick auf die Homosexualität sich diese Forderung beruft? Wenn die Bibel das Ausleben der Homosexualität als Sünde definiert, muss man Schönborns Forderung folgendermaßen übersetzen: Wenn die Sünde aus der Homosexualität resultiert, dann muss man erst die Qualität dieser sündhaften Beziehung sehen, um zu einer Bewertung (wer hat das zu bewerten?) zu kommen. Das klingt doch etwas sonderbar. Auf Heterosexualität umgelegt bedeutet dies, dass ich meinen Partner ruhig betrügen kann (das ist auch eine Sünde), man müsse nur sehen, dass die neue Beziehung von guter Qualität ist. Genau das Gleiche müsse laut Schönborn auch für wiederverheiratete Geschiedene gelten. Ungachtet dessen, dass Jesus selbst die Unauflöslichkeit der Ehe unterstrich (Mt 5,32, Lk 16,18 , Mk 10,11 /12), fragt man sich, ob die Sünde kleiner wird, wenn wir sie verharmlosen. Ich kenne mich sicher zu wenig aus, aber mir kommt es so vor, als ob Kardinal Schönborn seinem Chef Jesus widersprechen will, bzw. seine Aussagen relativiert.
Schönborn meint, dass man zu einer „Moral des Glücks“ anstelle einer „Pflicht Moral“ kommen müsse. Wenn das Jesus auch gesagt hätte, dann wäre er wohl nicht unglücklich am Kreuz gestorben, sondern hätte es sich irgendwo in der jüdischen Elite bequem gemacht.
Aber Jesus war tatsächlich so, dass er es als seine Pflicht ansah, dem Vater gehorsam zu bleiben, und dafür auf sein eigenes Glück zu verzichten.
Was ist eine Moral des Glücks? Wenn etwas dem Glücksempfinden dient, ist es automatisch moralisch? Ist die Befriedigung des Triebhaften nicht auch eine Art von Glück? Kann man damit nicht alles zum moralisch Vertretbaren verdrehen?
Was ist eigentlich Moral? Ist es Richtwerte, die die Kirche erfunden hat, um Menschen klein zu halten? Richtwerte, von denen die Kirche wusste, dass die Menschen sie kaum einhalten können? Nein. Vielmehr ist ohne Moral überhaupt kein gesellschaftliches Zusammenleben möglich. Ohne Moral herrscht Anarchie. Ohne Moral gibt es nur mehr ein Gesetz, nämlich das Gesetz des Stärkeren. Ohne Moral gibt es weder Solidarität, noch Rücksichtnahme oder Hilfsbereitschaft. Die christliche Nächstenliebe ist ein zutiefst moralischer Akt. Moral ist die Fähigkeit, füreinander Verantwortung zu übernehmen. So ist eine Familie undenkbar ohne Moral, denn eine Familie ist der Ort, wo Menschen freiwillig füreinander Verantwortung übernehmen. Indem ich das Zerstören der Familie durch Scheidung nicht als Sünde definiere, zerstöre ich auch die Moral, die die Familie zusammenhält. Es ist nicht mehr so schwerwiegend, eine Familie zu zerstören, wenn es mir nachher besser geht (Moral des Glücks). Doch wie geht es der Familie? Hat diese auch ein Recht auf Glück?
Auch ich weiß wie schwer dies zu leben ist und auch ich habe mich schon oft gegen Gott und meine Familie schwer versündigt. Aber da die Sünde keine Erfindung des Menschen (oder der Kirche) ist, sondern das Zuwiderhandeln gegen die Liebe Gottes bedeutet, hat es keinen Sinn, diese zu verniedlichen.
Darum glaube ich, dass Kardinal Schönborn vor lauter Angst, dass weitere Kirchenaustritte folgen könnten, dem Zeitgeist Tribut zollt, anstatt der Welt zu erklären, warum die Moral so wichtig ist.