Posts mit dem Label Bildungspolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bildungspolitik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 21. Januar 2013

Österreich ist noch nicht vollständig integriert

Aber wir machen gute Fortschritte.
Weil es den türkischen Migranten scheinbar unmöglich ist, Deutsch zu lernen, fühlen sich mehr und mehr deutschsprachige Bürger bemüßigt, Türkisch zu lernen (hier zum Presseartikel).

Montag, 10. September 2012

Studiengebühren - Gabi Burgstallers einsamer Kampf


Seit Monaten kämpft Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller parteiintern um die Einführung von Studiengebühren. Die Reaktion der SPÖ zu beobachten ist ein „Genuss.“
Wenn man nämlich bedenkt, dass Wiens Landeshauptmann Michael Häupl (SPÖ) nur einmal sagen musste, dass er sich ein Berufsheer wünsche, woraufhin sich sein Parteikollege und Verteidigungsminister Norbert Darabos um 180° wendete und seither verbissen für ein Berufsheer kämpft, fragt man sich, was macht Frau Burgstaller falsch?

Dienstag, 12. Juni 2012

Eine unvollständige Zwischenbilanz der Unterrichtsministerin Claudia Schmied


Einer Unterrichtsministerin, die, um ihre linksideologischen Ziele wie Gesamtschule, Zentralmatura und Bildungsniveauangleichung aller Gesellschaftsschichten zu erreichen vor Taschenspielertricks wie dem Zurückhalten von Informationen, dem im Unklaren lassen von Absichten und Reformen, dem Schönen von Zahlen und Fakten und dergleichen nicht zurückschreckt, ist wohl mangelnde moralische Hygiene vorzuwerfen.

Freitag, 23. März 2012

Ein „Bauchfleck“ der ÖVP Integrationspolitik


Deutlicher kann man eine verfehlte Integrationspolitik gar nicht zum Ausdruck bringen, als es ÖVP Obmann Michael Spindelegger und Integrationsstaatsekretär Sebastian Kurz  anlässlich eines Schulbesuchs in einer Schule in Wien Favoriten mit dem türkischen AußenministerAhmet Davutoğlu ungewollt taten. Es war sozusagen die Bankrotterklärung der ÖVP Integrationspolitik.

Montag, 7. November 2011

Ein paar Gründe, das Bildungsvolksbegehren nicht zu unterschreiben



Ein Volksbegehren hat seinen Namen deshalb, weil das Begehren vom Volk ausgehen sollte und nicht von einer Partei. Dass die Homepage des Bildungsvolksbegehrens in knalligem rot leuchtet, ist also kein Zufall, sondern eher als Mut zur Ehrlichkeit zu werten. Es handelt sich um ein SPÖ Volksbegehren. Und dieses Partei wird auch keine Sekunde zögern, dieses Volksbegehren für ihre Zwecke zu missbrauchen - egal wie fernstehend der Unterzeichner der SPÖ auch ist.

Samstag, 27. August 2011

Schlechte Zeugnisse für Wiens Schulen- doch Wien macht es noch schlechter


Eine immer größere Zahl an Schulabbrechern und Schulabgängern ohne weitere Ausbildung, die vielleicht nur die Schuljahre hinter sich gebracht haben, aber keinen Schulabschluss geschafft haben, bereiten der Wifo laut einem Pressebericht Sorgen.
Was die Gründe dafür sein könnten, braucht man wohl keinem Wiener, dessen Kind eine öffentliche Schule besucht, erklären. Nicht ohne Grund lassen SP Politiker ihre Kinder vorzugsweise in Privatschulen unterrichten.

Freitag, 26. August 2011

Es gibt auch Lichtblicke in der ÖVP, sehr zum Missfallen von Frau Rudas

Der ÖVP Wissenscchaftsminister Karlheinz Töchterle bereitet ein augeklügeltes Studiengebührensystem vor. Man stelle sich das vor: Ein Politiker, der sich ernstafte Gedanken macht, wie man ein intelligentes Finanzierungs- und Lenkungssystem für unsere überfüllten Universitäten erschaffen könnte. Kein Gießkannenprinzip und kein Schnellschuss aus der Hüfte, wie wir von unserem  Verteidigungsminister so gewöhnt sind.

Freitag, 22. Juli 2011

Die Idee der variablen Studiengebühren


Der ÖVP Obmann Michael Spindelegger hat zum ersten Mal, seit er die Volkspartei übernommen hat, einen intelligenten Vorschlag gemacht.
Man könnte die Zahl der Studenten  kanalisieren, indem man für überfüllte Studienlehrgänge höhere Studiengebühren einhebt, also in jene Lehrgänge, die von der Wirtschaft auch gebraucht werden.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Bildung: Nicht genügend, Sexualaufklärung: 1A



Unterrichtsministerin Claudia Schmied möchte das Aufsteigen mit bis zu drei „Nicht genügend“ ermöglichen. Sie stellt sich damit an die Spitze  der sozialistisch motivierte Zerstörung unserer Leistungsgesellschaft. 
Ein Schüler kann sich derzeit das „Nicht genügend“ mit einer Entscheidungsprüfung ausbessern. Schafft er es nicht, kann er über den Sommer lernen und im Herbst zur Nachprüfung antreten. Hat er Erfolg, kann er sich im kommenden Jahr voll auf den neuen Stoff konzentrieren und hat keine Altlasten.

Montag, 13. Dezember 2010

Das PISA Debakel

Ergebnis der PISA Studie für Personen mit Leseschwäche.


















Es klingt ja fast schon wie ein Witz.
28 Prozent der 15- und 16-jährigen zählen in der Kernkompetenz Lesen zur Risikogruppe.
Interessant, dass man diese Risikogruppe in diesem Alter feststellt, obwohl Kinder im Volksschulalter ihre Lesekompetenz entwickeln.

Auch der Lösungsansatz ist bemerkenswert. Klar ist, dass sich die SPÖ aufgrund der Pisa Studie bestätigt sieht, für Gesamtschule und Ganztagsschule zu kämpfen, obwohl Untersuchungen aufzeigen, dass die besten Ergebnisse von Haushalten erzielt wurden, in denen der Vater Vollzeit und die Mutter Teilzeit arbeitet. Das bedeutet, dass das Kind weder eine Ganztagsschule noch ein Internat besucht, sondern eine Mutter hat, die darauf achtet, dass das Kind auch Bücher liest.
Welch mittelalterlich und konservatives Gesellschaftsbild die Lesekompetenz fördert, muss allen progressiven Stimmungsmachern sauer aufstoßen. Nicht die Gesamtschule in sich fördert die Lesekompetenz, sondern dass Eltern ihre Kinder fördern, steigert die Lesekompetenz. Vielleicht verbirgt sich hinter den Begriffen „Hausfrau“ (zugegeben, wirklich ein schrecklicher Begriff) und „Mutter“ (ein wunderschöner Begriff) doch mehr, als Tellerwäscherin und Büglerin für den Geldbringer.

Die schlechteste Lesekompetenz hatte, wie nicht anders zu erwarten, der männlicher Migrant der ersten Generation, dessen Eltern nur über einen Pflichtschulabschluss verfügen und in dessen Haushalt zahlreiche Fernseher (die über Satellit die türkischen Sender empfangen), aber keine Bücher stehen. Sein Vater arbeitet Teilzeit, die Mutter ist arbeitslos (was heißt arbeitslos? Sie arbeitet indem sie den ganzen Tag nach den billigsten Sonderangeboten sucht, eine Horde Kinder im Schlepptau hat, die alle bestens über Sonderangebote Bescheid wissen, aber nicht lesen können).
Ein verpflichtendes Vorschuljahr für alle Migrantenkinder wäre vielleicht ein Lösungsansatz.
Denn sie scheitern ja schon in der Volksschule. Was hier die Gesamtschule verbessern sollte, ist mir schleierhaft.
Warum sollte sich die Lesekompetenz in einer Gesamtschulklasse, deren Schüler zu 70% nicht deutscher Muttersprache sind, verbessern?

Solange ich aber erlebe, dass das Selbstbild des Lehrers darin besteht, Schüler zu benoten, wird sich nicht viel an diesen misslungenen Schulsystem ändern - egal wie wir dieses System nennen. Wenn ein Lehrer in eine Klasse kommt und sagt, dass diese Schularbeit wieder sehr schlecht ausgefallen sei, denn es habe 12 „Nicht genügend“ und kein „Sehr gut“ gegeben, bestätigt er, dass er nicht verstanden hat, worin der Sinn seines Berufes liegt. Er hält die Schüler für zu blöd zum Lernen. Er sucht den Fehler gar nicht mehr bei sich. Es kann seiner Meinung nach nicht daran liegen, dass sein Unterricht langweilig ist, oder er schlecht erklärt bzw. schlecht auf die Schüler eingeht. Eigentlich sollte sich der Lehrer dafür genieren, wenn so viele Schüler ihr Lernziel verfehlen, er aber sieht sich selbst als die benotende Instanz. Mit dieser Lizenz zum Benoten ausgestattet, kann man natürlich leicht der Lehrergewerkschaft beitreten und sich gegen jede Reform wehren, denn eines muss klar sein: Lehrer haben nie Schuld an der schlechten Leistung der Schüler. Eltern, das Schulsystem, die Politik und die schlechte Bezahlung hingegen schon.
Wozu fordern wir eine Ganztagschule, wo die Lehrer derzeit je nach Lehrverpflichtung nur 14-22 Stunden an ihrem Arbeitsplatz sind? Die Forderung der Lehrer, die Schulen so auszustatten, dass sie bis zu 40 Stunden pro Woche an ihrem Arbeitsplatz zu finden sind, würde ich unterstützen. Sollen sie die Räumlichkeiten und das technische Equipment in den Schulen bekommen, aber dass ein Lehrer fast die Hälfte seiner Dienstzeit nicht am Arbeitsplatz zu finden ist, finde ich ungeheuerlich. Ein Lehrer sollte die meiste Zeit bei den Schülern verbringen und nicht bei der Benotung deren Arbeiten, denn dadurch werden sie nicht besser.

Lehrer und Migranten haben also etwas gemeinsam - sie sind nie Schuld an den schwachen Lernergebnissen.

Samstag, 16. Oktober 2010

Die Vereinnahmung Österreichs durch den Niederösterreichischen Landeshauptmann


Dieses Schulsystem ist den Niederösterreichsichen Landeshauptmann zu wenig kompliziert, denn er will, dass jedes Bundesland sein eigenes System entwickelt.


Es gibt ja wirklich wenig Punkte, bei denen ich mit der salzburger Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller (SPÖ) konform gehe, doch dass sie sich gegen den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) mit seiner Vereinnahmung aller Länder für seine Interessen gewehrt hat, rechne ich ihr hoch an. Dieser will nämlich die Schulen gänzlich in der Länderkompetenz halten. Der Bund soll nur noch zahlen. Die Länder dürfen machen, was sie wollen. So würde jedes Bundesland früher oder später ihr eigenes Schulsystem bekommen. Ein Salzburger, der nach Niederösterreich zieht, hätte wahrscheinlich schon Integrationsprobleme. Jedes Bundesland hätte andere Standards und andere Regeln. Die Länderbürokratie würde weiter anwachsen, weil neun unterschiedliche Systeme schwieriger zu verwalten sind als eines. Die Opfer wären die Eltern und Schüler, aber das interessiert Herrn Pröll nicht. Hauptsache die Länder bekommen mehr Kompetenzen, damit er und seine „Freunderl“ ihre Posten halten können. Der Pröll'sche Neffe (seines Zeichens Finanzminister und Vizekanzler) beugt sich bereitwillig den Willen seines Onkels. Das ist ja fast schon so schlimm wie es unter den Habsburgern war. Ein Landeshauptmann versucht hier Staatspolitik zu machen. Das darf doch in einer Demokratie nicht wahr sein. Die ÖVP beweist gerade, dass sie endgültig jede staatstragende Funktion zu Gunsten ihrer eigenen Interessen vergessen hat. Österreich gerät zusehens unter die Willkür der Familie Pröll.

Montag, 5. Juli 2010

Die Gesamtschule- Das Allheilmittel von Claudia Schmied

Für österreichs Unterrichtsministerin Claudia Schmied scheint die Lösung aller Schulprobleme in der Verwirklichung der Gesamtschule zu liegen. Sie sieht dieses Versuchsprojekt als vollen Erfolg an. Ich selbst kann diesen Erfolg nicht erkennen. Kein einziges Gymnasium hat sich diesem Projekt angeschlossen. Also ist die Gesamtschule nichts anderes, als eine besser geförderte Hauptschule, wobei der Erfolg in diesem „besser gefördert“ liegt und nicht in der Gesamtschule an sich.

Die deutsche Unterrichtsministerin Annette Schavan sagte in einem Interview:
„Die Gesamtschule hat ihre Ziele keinesfalls erreicht. Weder ausreichende Qualität noch mehr Gerechtigkeit.“


Weiters sagt sie:
„Ein Bildungssystem muss vielfältig sein und zu unterschiedlichen Zeitpunkten mehrere Anschlussmöglichkeit bieten…“


Eine Forderung, die gerade eine Gesamtschule nicht erfüllt.
Wie soll eine gemeinsame Schule - aufgeteilt in drei Leistungsgruppen - zur größeren Vielfältigkeit führen? Was tun, wenn ein Kind das „Pech“ hat und überdurchschnittlich intelligent ist? Die Paradelösung, dass dieses begabte Kind doch einige Klassen überspringen solle, ist eigentlich inhuman, weil dieses Kind nie mit Gleichaltrigen sein kann, sondern wie ein Sonderling behandelt wird.

Das ist aber noch das geringere Problem, denn es stellt sich die viel häufiger vorkommende Frage, was mit einem Kind passieren soll, das auch in der dritten Leistungsgruppe nicht mitkommt? Die Unterrichtministerin wünscht sich, dass ein „Sitzen bleiben“ unmöglich ist. Dem Kind wird zugemutet, dass es trotz der Tatsache, dass es den Stoff des vergangenen Jahres nicht verstanden hat und der neue Stoff, der auf dem Alten aufbaut, noch schwerer zu verstehen sein wird, weiter strudelt. Die Unterrichtsministerin argumentiert, dass es frustrierend für das Kind sein muss, sitzen zu bleiben. Diese Frustation wirke sich negativ auf die Motivation aus. Ich frage mich, warum es sich für das Kind motivierend auswirken sollte, wenn es ständig das Gefühl hat, überfordert zu sein, weil es den Grundstock nicht versteht, die Anforderung aber ständig wächst und es so mitgeschleift wird? Es muss doch spüren, dass es der „Klotz am Bein“ der Klasse ist, weil alle sich langweilen, wenn die Lehrkraft auf seine Fragen eingeht. Wo genau soll hier die Motivation liegen? Wenn aber, wie in Wien, viele Migrantenkinder eine Klasse besuchen, ist anzunehmen, dass viele trotz „Nicht genügend“ aufsteigen und das Niveau so ständig hinunter drücken. Früher konnte man, wenn es das Kind zulässt, auf das Gymnasium ausweichen, doch soll dieser Weg ja laut sozialistischer Politik versperrt werden. Unter dem Deckmantel, dass alle die gleichen Chancen haben sollten, wird es also zu einer Verminderung der Schulleistung aller Schüler kommen.

Die moderne Schulpädagogik will den Druck von Schülern nehmen, der durch Noten oder durch das „Sitzen bleiben“ entsteht. Wie sollte ein Schüler mit 15 Jahren noch zum Lernen überredet werden? Es kann doch kein Pädagoge ernsthaft glauben, dass dieser freiwillig so motiviert ist, neben Mathe, Englisch, einer zweiten Fremdsprache und Deutsch noch viele Nebenfächer zu pauken, ohne eine Konsequenz bei negativer Leistung fürchten zu müssen.

Die Forderung nach einer Ganztagsschule mag seine Berechtigung haben. Angesichts der Tatsache, dass es oft notwendig ist, dass beide Elternteile berufstätig sind oder der Tatsache, dass es viele Alleinerzieherinnen gibt, erwächst den Kindern, die beim Lernen auf sich alleine gestellt sind ein Nachteil, der bei einer Ganztagsschule nicht schlagend wäre.

Dazu wäre aber keine Gesamtschule nötig.
Auch die Kritik, dass die Schulentscheidung in der dritten bzw. vierten Klasse Volksschule viel zu früh stattfindet ist mir einleuchtend. Wenn man die Volksschule um ein Jahr verlängerte, wäre genug Zeit zu entscheiden, welchen Schulweg das Kind weiter einschlägt.

Auch deswegen bräuchte man nicht zwingend die Gesamtschule aller 10- 14 Jährigen einführen. Stattdessen wäre es schön, wäre die Kluft zwischen erster Leistungsgruppe HS und Gymnasium nicht so groß. Wenn ein/e Schüler/in in allen Hauptfächern in der HS nur mit „Sehr gut“ und „Gut“ benotet wird, sollte es kein Hindernis geben, nicht ins Gymnasium zu wechseln. Es stellt sich mir die Frage, ob die Lehrer ausreichend motiviert sind, die Schüler auf ein möglichst hohes Niveau zu heben. Allzu oft scheint es mir, als ob sich die Lehrer als die Notenberechner der Schüler sehen. Das ist eigentlich nicht ihre wirkliche Aufgabe. Diese Aufgabe kann sogar ich erfüllen. (Soweit reichen meine Mathematikkenntnisse gerade noch.) Wenn ein Lehrer es schafft, einen Schüler in eine höhere Leistungsgruppe zu bringen, ohne ihm die Noten zu schenken, dann hat er eine Leistung vollbracht. Das gehört belohnt. (Jedoch muss jemand Dritter den Lehrer auch wirklich kontrollieren.)

Ich habe Angst, dass wir die Leistungsfähigkeit unserer Jugend immer weiter schmälern, indem wir unsere Jugendlichen an die Migranten anpassen, anstatt zu versuchen, ihre Leistungen zu erhöhen. Leider ist es in Österreich nicht möglich, über das Schulsystem zu disktieren, ohne dass man gezwungen wird, die sozialistische Idee einer Gesamtschule als die Lösung aller Probleme zu sehen.

Ich glaube, dass eine Gesamtschule (wie sie unsere Unterrichtsministerin Claudia Schmied vorsieht) vor allem eines macht - dümmer.