Mittwoch, 18. April 2012

Wie sich der Islam hinter Breivik versteckt (Und wie ihm die Medien dabei helfen)


Zurzeit das Thema Nummer Eins aller Medien.
Der Prozess um den Oslo Attentäter Anders Behring Breivik.
Mit nicht zu erklärender Hingabe wird der Frage nachgegangen, was diesen Menschen dazu gebracht hat, so einen Menschenhass zu empfinden. Wie böse und ekelig wird hier deutlich, was hinter jeglicher Islamkritik steckt - ein narzistischer, pathologischer Menschenhasser.
Für mich ist diese zur Schau Stellung von  Breiviks Thesen und die Möglichkeit seiner Selbstinszenierung - ohne Rücksichtnahme darauf, was die Opfer empfinden - nichts anderes, als eine Erziehungsmaßnahme für das Volk. Ganz nach dem Motto: Seht her, so abstoßend sind Islamkritiker.


Breivik hat jeder ernstzunehmenden Islamkritik einen Bärendienst erwiesen.
In Deutschland gibt es 4000 Salafisten, die einen Gottesstaat anstreben. Das mag auf den ersten Blick wenig klingen, aber ich bin mir sicher, man würde keine 4000 Österreicher finden, die sich öffentlich als Nationalsozialisten betrachten würden und die das Dritte Reich wiedererstehen lassen wollen.
Übrigens: Besonders bizarr finde ich, dass diese Salafisten von Saudi Arabien aus finanziert werden - also höchstwahrscheinlich mit Geld, welches der Westen für Erdöl bezahlt.
Die Wahrheit darf kaum angesprochen werden. Auf der deutschen Islamkonferenz hat es der deutsche Innenminister gewagt, die mangelnde Integrationsbereitschaft (warum erinnert mich das so an Thilo Sarrazin?) der Muslime zu kritisieren. Daraufhin kündigte die Islamwissenschafterin Amina Omerika beleidigt ihren Rückzug an. Wo Studien Fakten belegen, wird von muslimischer Seite schnell behauptet, dass man etwas „verzerrt“ darstellt. Ein Trick, der schon bei Sarrazin gezogen hat.

Aber auch in  Brüssel wird nach einem Bericht von CBN im Jahr 2030 die Mehrheit der Bevölkerung islamischen Glaubens sein. Schon heute agiert eine Salafistengruppe unter dem Namen „Sharia4Belgium“ für die Einführung der Scharia. Ihr Führer spricht die Wahrheit, die Amina Omerika (und viele andere) zu verstecken versucht, aus: Der Islam ist das Gegenteil von Demokratie. „Ein demokratischer Muslim ist so absurd wie anzunehmen, es gäbe christliche Juden.“
Leider lässt es unsere Gesellschaft - abgelenkt durch den Rechtsextremisten Breivik -  zu, dass sich Millionen von Muslimen hinter den salafistischen Missionierungsversuchen verstecken können.
Doch der Zentralrat der Muslime, Ayman Mayzek, hält diese Koranverteilungsaktion prinzipiell für „vielversprechend“ und zeigt damit deutlich, wie seine Zukunftsvision für Europa aussieht. Die Weisheit des Korans soll in die Hirne der Deutschen sickern. Wie sehr würde ich mir wünschen, es gäbe jemanden, der ihm eine Bibel schenkt, damit er eine viel ältere und vielschichtigere Weisheit kennen lernt.

Aber stattdessen erschöpft sich unser christliches Interesse in den Fragen Frauenpriestertum, Zölibat, Homosexualität und Aufruf zum Ungehorsam. Während die Gesellschaft über Papst und Kirche schimpft und ihre angebliche Intoleranz kritisiert, macht sich die abstoßendste Gruppierung unter den Moslems bei uns breit, und wir tun nichts anderes, als sie zu beobachten. Dabei sind deren Ansichten um einiges radikaler und extremer als die der Katholischen Kirche. Liebe Homosexuelle, Feministinnen und Antikleriker, macht doch bitte diesen kranken Breivik nicht zum Helden, indem ihr zulasst, dass der Islam (in seiner rückständigsten Form) hier sein neues zu Hause bekommt, sonst habt ihr in Zukunft viel weniger zu lachen, als unter der „Unterdrückung“ durch den Papst.

Kommentare:

  1. Zitat: ...macht sich die abstoßendste Gruppierung unter den Moslems bei uns breit, und wir tun nichts anderes, als sie zu beobachten. Dabei sind deren Ansichten um einiges radikaler und extremer als die der Katholischen Kirche./Zitat

    Solche Gruppierungen wie die Muslime, deren undemokratische Absichten Sie hier so lautstark beklagen, gibts selbsverständlich auch in der römisch-katholischen Kirche: die Pisubruderschaft.

    Deren Modell für eine "christliche Gesellschaftsordnung" enthält alles, was auch das Herz eines Salafisten höher schlagen lässt.
    Verbot von Wahlen und damit praktisch ein Verbot der Demokratie. Keinerlei Gewaltenteilung, dafür eine religiös gesteuerte Gerichtsbarkeit die keinerlei demokratischer Kontrolle unterliegt (derzeit gut zu beobachten im Iran). Sofortiges Koalitionsverbot, damit auch Verbot aller Gewerkschaften. Aufhebung der Religionsfreiheit und Verbot aller anderen Religionen. Verbot politischer Parteien (wie in der DDR) Natürlich Wiedereinführung der Todesstrafe (Begründung: diese Strafe führt viele Schuldige nach dem Zeugnis von Gefängnisseelsorgern zur Bekehrung) und was dergleichen Wünsche mehr sind. Und so was holt der Papst in die Kirche zurück.

    Sie wollen wissen, dass alle diese Aussagen nicht von mir erstunken und erlogen sind? Bittschön, ab Seite 47 nachzulesen, von Pater Schmidberger himself verfasst:

    http://www.civitas-institut.de/index.php?option=com_rokdownloads&view=file&Itemid=38&id=5:civitas-heft-1-2007

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    1. @FM
      Die Piusbruderschaft ist nicht Bestandteil der Katholischen Kirche und zudem geht es bei den Fragen zur Piusbruderschaft um religiöse Fragen, nicht um politische.
      Was Pater Schmidberger denkt ist seine Sache, was offiziell katholisch ist ist etwas anderes. Pater Schmidberger ist kein Sprecher der katholischen Kirche, er ist sogar nicht einmal ein katholischer Pater. Also was gehen seine Ansichten die katholische Kirche an?

      Wir neigen leicht dazu Politik und Religion zu vermischen und gerade diejenigen die eine deutliche Trennung wollen, tun sich am schwersten damit. Aber Religion ist eine Sache, Politik eine andere.
      Denn es ist ohne weiteres möglich Demokrat zu sein und Atheist, oder Demokrat und Katholik oder Monarchist und Atheist oder Monarchist und Katholik etc...
      All das ist denkbar, weil Glaube etwas anderes als Religion ist. Dabei möchte ich bewusst nicht die Meinung der jeweiligen Menschen kommentieren, sie tun nichts zur Sache.

      Und für was die katholische Kirche ist, steht in Katechismus. Das ist nicht zwingen die Meinung eines jeden Katholiken, und auch nicht von Pater Schmidberger, der ja bekanntlich der nicht der katholischen Kirche zugehörigen Piusbruderschaft angehört.

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  2. Wie Stefan schon schrieb, ist die Pius Bruderschaft nicht Teil der Katholischen Kirche. Wenngleich ich den Vergleich Piusbruderschaft versus Salafisten durchaus auch nachvollziehen kann, gibt es da doch zwei ganz wesentliche Unterschiede.
    Erstens: Die Pius Bruderschaft lebt ihre Glaubensauffassung für sich, ohne andere von ihrer Auffassung überzeugen zu wollen.
    Zweitens: Die Piusbruderschaft wird von keiner externen Kraft finanziell gesponsert wie die Salafisten, die von Saudi Arabien aus finanziert werden.

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  3. Zitat Stefan: Die Piusbruderschaft ist nicht Bestandteil der Katholischen Kirche .../Zitat

    Aba geh! Da hebt der Papst mit Ach und Krach den Sakramentenausschluss der Piusbrüder auf und verhandelt endlos mit ihnen um die Anerkennung des Zweiten Vatikanums und dann kommen Sie daher und stellen kühne Behauptungen auf.
    Logische Fehl- und Trugschlüsse wie die Ihren sind in der Literatur unter der Bezeichnung "kein wahrer Schotte" bekannt und so schlicht gedacht, dass sich eine Erklärung eigentlich erübrigt. Ich wills für Sie trotzdem versuchen. Als Mohammed Atta und seine Freunde das World Trade Center zum Einsturz brachten, beeilten sich die Muslime zu behaupten: Das waren keine Muslime! Der Islam ist eine friedliche Religion! Und sie konnten das mit einigen Stellen aus ihrem Heiligen Buch belegen. Und jetzt seien Sie mal ehrlich; glauben Sie das?
    Genau so schnell beeilten sich Katholiken und andere Christen nach dem Massenmord in Norwegen zu behaupten, dass Breivik natürlich kein Christ sei, weil kein wahrer Christ (analog: kein wahrer Schotte) so etwas tun würde. Das Christentum sei per se eine friedliche Religion. Berhing-Breivik wäre also ebenfalls "kein wahrer Schotte", pardon Christ, der der römisch-katholischen Kirche zugeneigt wäre. Obwohl Breivik dies selbst von sich gesagt hat.

    Zitat Stefan:...zudem geht es bei den Fragen zur Piusbruderschaft um religiöse Fragen, nicht um politische./Zitat

    Der Bruderschaft geht es sehr wohl um politische Ziele und die sind bereits präzise definiert und festgelegt: Abschaffung der Demokratie mit Ihrer Gewaltenteilung, Verbot von Wahlen und allen politischen Parteien. Aufhebung der Koalitionsfreiheit und damit Verbot von Gewerkschaften. Die katholische Sexual- und Ehedoktrin muss durch Kriminaliseirung von Verhütung, Ehevergehen und vor allem gleichgeschlechtlicher Liebe per Strafandrohung im Strafgesetzbuch durchgesetzt werden. Sofortige Wiedereinführung von Hinrichtungen, Originalton Schmidberger: weil sie führt viele Schuldige nach dem Zeugnis von Gefängnisseelsorgern zur Bekehrung.
    Und was Sie sonst über Pater Schmidberger anführen fällt alles in die Kategorie falsche Schlussfolgerung unter der Rubrik: die Piusbrüder sind keine wahren Schotten.

    Zitat Grübler: Die Pius Bruderschaft lebt ihre Glaubensauffassung für sich, ohne andere von ihrer Auffassung überzeugen zu wollen./Zitat

    Sie glauben wirklich, dass eine so stockkonservative und erzreaktionäre Bruderschaft den Missionsbefehl einfach so mir-nichts-dir-nichts in den Wind schlägt? Wo sie sich an praktisch jeden anderen Befehl Gottes, oder was sie halt dafür halten, sklavisch genau halten? Bis in die kleinsten Details der Liturgie genau und präzise sein wollen? Und solche Leute wollen andere nicht zu ihrer Glaubensauffassung bekehren. Wollen alle anderen in Ruhe lassen? Das glauben Sie wohl selber nicht. Und wenn doch darf ich Sie an die erste Aussage der Piusbruderschaft erinnern, die bekannt wurde, nachdem der Papst die Exkommunikation aufgehoben hatte. Sie sagten: jetzt werden wir Rom bekehren. Und dann werden die nicht den Rest der Welt links liegen lassen.
    Und das mit der Finanzierung können Sie getrost Fellay und Co überlassen. Die haben nachgerade bewiesen, dass die Piusbruderschaft über genügend finanzielle Mittel verfügt, um Schulen und Priesterseminare weltweit zu gründen, bauen und zu unterhalten und ncoh vieles mehr.

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  4. Es fragt sich, was sie unter Mission verstehen. Das Koran bzw. Bibelverteilen an sich ist ja nicht das Schlimme. Sondern wer es tut finde ich bedenklich. Ich wüsste jedenfalls keine Bibelverteilungsaktion der Piusbrüder. Dass sich der Papst darum bemüht, der Piusbruderschaft wieder ein Tor zur Katholischen Kirche zu öffnen, finde ich jetzt auch prinzipell keinen Fehler. Auch in der Katholischen Kirche gibt es einen linken und einen rechten Flügel. Die Katholische Kirche ist ein weites Feld. Wenn Schüller und Co in der Katholischen Kirche einen Platz haben, dann dürfen die Piusbrüder prinzipiell auch ihren Platz finden. Das bedeutet ja nicht, dass sich die offizielle Kirche ihre Denkweise zu Eigen macht. Ich kann schon verstehen, dass einem beim Weltbild der Piusbruderschaft so einiges sauer aufstößt. Doch der Vorwurf, der Papst würde mit ihnen paktieren kommt mir insofern komisch vor, weil sie ja das zweite Vatikanum akzeptieren müssten, um wieder zur Katholsichen Kirche heimzukehren. Das verweigern sie. Darum wird es keine gemeinsame Zukunft geben. Also finde ich den Vergleich Salafisten/ Piusbrüder nicht ganz passend. Wenn ich jedenfalls als liberaler (ja, ich sehe mich selbst in gewisseer Weise als Liberalkonservativen) Christ in der Katholischen Kirche mein geistliches Zuhause haben will, muss ich es auch anderen zugestehen, die sich in einer Liberalen Gesellschaftsordnung nicht wohlfühlen, wie die Piusbrüder. Ich kenne tatsächlich auch Katholiken, denen ist der Ritus der Piusbrüder lieber als der Moderne. Solange es keine Verpflichtung gibt, ihren Ritus annehmen zu müssen, kann ich das akzeptieren. Ich hingegen frage mich, was macht die Piusbruderschaft so anziehend. Ist es vielleicht, weil die Katholische Praxis sehr lasch und oberflächlich geworden ist, sodass mehr und mehr konservative Menschen eine Gegenbewegung suchen?

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  5. Zitat: Ich wüsste jedenfalls keine Bibelverteilungsaktion der Piusbrüder./Zitat

    Sie unterstellen den Piusbrüdern jetzt aber nicht ernsthaft, dass die den Missionsbefehl nicht absolut ernst nehmen? Die wollten ja sogar ROM missionieren, nachdem der Papst die Exkommunikation aufgehoben hatte.

    Zitat: Also finde ich den Vergleich Salafisten/ Piusbrüder nicht ganz passend./Zitat

    Beide wollen unsere Gesellschaftsordnung zerstören und einen Gottesstaat unter jeweils ihrer Herrschaft errichten. Das genügt mir als Gemeinsamkeit völlig, um beide abzulehnen und ihnen mit allen gebotenen und legalen Mitteln entgegen zu treten.

    Um das Bibelverteilen müssen Sie sich keine Sorgen machen; da gibts in Stuttgart eine Gesellschaft, die nichts anderes tut, als weltweit Bibeln in allen Sprachen zu verteilen. Dagegen ist die Salafistenaktion ein Mückenschiss. Und vom Geldaufwand her eher marginal zu sehen.

    Lieberalkonservative kann es nicht geben. Beispiel: Als Liberaler wollen Sie Frauen nicht vorschreiben, dass sie ein Schwangerschaft um praktisch jeden Preis austragen MÜSSEN. Als echter Konservativer müssen Sie mit allen Mitteln danach streben Schwangerschaftsabbrüche unmöglich zu machen. Beides schliesst sich gegenseitig völlig aus.

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  6. Ich halte die Gefahr für Europa, die von den Pius Brüdern ausgeht, jedenfalls für wesentlich geringer, als die Gefahr einer wachsenden Zahl von Salafisten, die vom Ausland unterstützt werden und Europa eine neue Gesellschaftsordnung aufdrücken wollen. Die Gesellschaftsordnung, die die Piusbruderschaft vertritt, kennt Europa schon, darum geht keine reale Gefahr von ihr aus und ich halte die Angst vor der Piusbruderschaft für etwas paranoid, weil sie keinerlei Anziehungskraft auf die Gesellschaft haben. Ganz im Gegensatz zu Millionen von Migranten, die eventuell schon für die Versprechungen Islamischer Herrenmenschen empfänglich sein könnten.

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  7. Dass sowohl Salafisten, als auch Piusbrüder Europa eine neue Gesellschaftsordnung aufdrücken wollen, halte ich für unbestreitbar. Das MÜSSEN alle Religionen mit absolutem Wahrheitsanspruch wollen, sonst wären sie ja nicht im Alleinbesitz der absoluten Wahrheit.
    Dass die Gefahr die von den Piusbrüdern ausgeht geringer sein dürfte stimmt wahrscheinlich, obwohl ich glaube, dass auch diese Erzreaktionäre an riesigen, konservativen Geldquellen sitzen.
    Dass die Gesellschaftsordnung, die die Piusbrüder wollen, ein mittelalterliches Feudalsystem mit Kirchenfürsten als absolutistischen Herrschern, in Europa schon bekannt ist, ist ebenso unbestreitbar; die römisch-katholische Kirche ist bis heute so verfasst, wie dies im CIC nachzulesen ist. Dass genau DESWEGEN von ihnen keine Gefahr ausgeht, halte ich für frommes Wunschdenken. Allerdings glaube ich bei denen eher nicht an Terrorismus mit Selbstmordattentaten, sondern eher an die Opus Dei Variante. Man bringt seine Leute in die richtigen Machtpositionen (das müssen nicht mal Geistliche sein) und zieht dann die entsprechenden Strippen. Schon ist ein Schulgesetz zu deren Gunsten verändert oder die Regelung der Schwangerschfatsabbrüche bringt eine Frau nach der anderen um, wie beispielsweise in Nicaragua geschehen. Diese Gefahr halte ich, auf lange Sicht, für gefährlicher, denn die Bomber der Salafisten.
    Die Millionen Migranten sind angesichts achtzig Millionen Bürger eher marginal zu sehen. Und wenn man das auf Europa oder auch nur Westeuropa hochrechnet noch marginaler. Im übrigen ein guter Ansporn für uns, die zu integrieren, aber ich glaube, das wird die Industrie für uns übernehmen. Wenn der Fachkräftemangel zu beissend wird und an den Umsätzen und Gewinnen zu knabbern beginnt, werden die sich auch die Migranten holen. Und dann werden die sich integrieren, ja assimilieren, wie die Polen im Ruhrgebiet, wie die Hugenotten in Preussen und etliche andere auch noch.

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