Montag, 22. Juli 2013

Skandal in Abtreibungsklinik: Was uns wirklich schockiert - und was nicht.

Die Medien empör(t)en sich ausgiebig über die Wiener Abtreibungsklinik, in der 16 Frauen verletzt wurden. Die 30 000 Kinder, die jedes Jahr in Österreichs Abtreibungskliniken umgebracht werden, empören die Medien nicht - im Gegenteil.


Sich gegen Abtreibung auszusprechen kommt ja fast einem Bekenntnis gleich, ein christlicher Radikalfundamentalist zu sein. Stellen wir uns einmal vor, in Österreich könnte es pro Jahr um 30 000 Kinder mehr geben.
Stattdessen lassen wir uns die 30 000 Kinder von Türkinnen gebären, die sie dann nach ihren Wertvorstellungen erziehen und die in Österreich das Land sehen, von dem sie ihre Sozialleistungen beziehen. Doch selbst, wenn die Österreicherinnen sich für ihre Kinder entscheiden würden, anstatt für deren Henker, wäre das Problem noch nicht gelöst.

Leider scheint mir, dass die Familien in Österreich weitgehend zerstört sind, sodass ein gesundes Aufwachsen eines Kindes eher die Ausnahme als die Regel ist.
Kaum ein Kind, das nicht Opfer eines Scheidungskrieges oder einer pornografisierten Alltagswelt geworden ist.  Smartphone und Facebook ersetzen familiäre Beziehungen. Ein gefundenes Fressen für Pädophile und sexhungrige Wölfe.
Es erschreckt mich immer wieder, wie tief pornographisch-unnatürliches Handeln sich in das Denken unserer Jugend eingeschlichen hat. Naive und unreife Mädchen zeigen auf Facebook und Co freizügig einer anonymen Öffentlichkeit, was sie an körperlichen Vorzügen vorzuweisen haben - ganz wie sie es von „Deutschland sucht den Superstar“ und ähnlichen Vertrottelungssendungen vorgezeigt bekommen. Oft ist keiner da, der sie warnt, oder sagt, dass hier etwas nicht in Ordnung ist.
Nicht selten hört man von sogenannten Erwachsenen, dass der Jugendliche ja selbst seine Erfahrungen machen müsse. Wirklich? Muss jedes Kind die Erfahrung machen, missbraucht zu werden und Lustobjekt für andere zu sein?
Wenn von Familie in der Öffentlichkeit die Rede ist, dann nur mehr in Zusammenhang mit Homosexuellen, die kein Recht auf Familie haben. So als hätte das Kind kein Recht.
Doch eigentlich hat sogar jedes Kind ein Recht darauf, dass sich seine Eltern nicht scheiden lassen. Eine Aussage, die unserer Gesellschaft wie ein Affront vorkommen muss.
Doch ich bleibe dabei, auf die Gefahr hin viele zu beleidigen:
Eigentlich haben unsere Kinder ein Recht auf eine Familie. Viel mehr, als sie ein Recht auf Ganztagsbetreuung, Smartphones, Aufsteigen mit Nichtgenügend und einen gebührenfreien Universitätszugang haben.

Doch nach den echten Rechten der Kinder fragt schon lange kein Mensch mehr.
Es wird nur mehr gefragt, ob Homosexuelle, Transsexuelle, Bi-Sexuelle, Jugendliche (im Hinblick auf die Emanzipation von den Eltern), Frauen (vor allem im Hinblick auf ihre Karriere) ihre Rechte beeinspruchen können. Das Recht auf Leben wird pro Jahr in Österreich locker 30 000 Kindern verweigert und jene, die auf die Welt kommen dürfen, werden in weiten Teilen der Bevölkerung ihrer Familien beraubt. Was nichts anders bedeutet, als dass sie jenes Raumes beraubt werden, der ihnen am meisten Schutz geben würde, und der sie am besten darauf vorbereiten würde, ein gutes Leben zu führen.


Die Gesellschaft wird dafür einen hohen Preis bezahlen. Immer mehr Sozialempfänger, immer mehr gescheiterte Existenzen, immer höhere Selbstmordraten, immer mehr Ausländerzuzug, um das Demographieproblem zu lösen. Die Sozialausgaben werden explodieren. Der Staat wird nicht an den Familien zu Grunde gehen, sondern an den Nicht-Familien.

Kommentare:

  1. Doch nach den echten Rechten der Kinder fragt schon lange kein Mensch mehr.

    Völlig richtig! Vor allem dann nicht, wenn sie geboren sind! So lange sie in den Bäuchen der Mütter sind, müssen sie geschützt werden, koste es, was es wolle und sei es die Gesundheit oder gar das Leben der Frau. Danach kräht kein Hahn mehr nach den Kindern.
    Hat sich auch nur ein Kirchenoberer wirklich laut und vernehmlich (ich meine damit mindestens so lautstark wie gegen Abtreibung und Homoehe) gegen die Kinderarmut ausgesprochen? Hat sich schon ein Kirchenoberer zur aktuellen Wohnungsnot, die ja in erster Linie Familien mit Kindern betrifft, geäussert? Nein!

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  2. Hat sich auch nur ein Kirchenoberer wirklich laut und vernehmlich (ich meine damit mindestens so lautstark wie gegen Abtreibung und Homoehe) gegen die Kinderarmut ausgesprochen?

    Ich lade dich ein, genauer auf Papst Franziskus zu hören. Gerade Armut und soziale Ungerechtigkeit sind ihm ein Herzensanliegen. Bitte überzeuge dich selbst, was kirchliche Einrichtungen für sozial benachteiligte Familien und Kindern tut. Du wirst (wenn du ehrlich bist) bemerken, dass deine Kritik ins Leere geht.

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