Die Salzburger Landtagswahlen sind geschlagen.Der geistige Horizont eines Politikers endet heute am 29. September 2013.Weiter zu denken kann sich seit Sonntag Abend keiner mehr leisten. Das ist aber kein großer Verlust, denn es hat auch davor kaum ein Politiker weiter gedacht.
Gedanken über Gott und die Welt aus rechtskonservativer Perspektive. Religion, Politik, Philosophie, Zeitgeistkritik mit dem Schwerpunkt Österreich.
Dienstag, 7. Mai 2013
Ab jetzt ist Wahlkampf: War die Politik bisher unglaubwürdig, ist sie ab jetzt nur noch lächerlich.
Montag, 6. Mai 2013
Die Kirche: Zerrissen zwischen rechts und links?
Wenn man eine Meinungsumfrage machen würde, wie die Menschen die Kirche sehen, würden sicher folgende Schlagworte fallen:Konservativ, veraltet, nicht mehr zeitgemäß, leib- und lustfeindlich, starr, patriarchal.Auch kirchenintern werden Forderungen nach Veränderungen laut. Die einzelnen Gruppierungen innerhalb der Kirche driften immer weiter auseinander.Die Kirche liegt in einem enormen Spannungsverhältnis zwischen links und rechts - zwischen progressiven und konservativen Kräften.Quo vadis Kirche?
Freitag, 3. Mai 2013
Der Umweltminister sticht in ein Bienennest - und das vor den Wahlen
Man sollte sich vor den Wahlen seine Gegner gezielt aussuchen. Hätte Umweltminister Berlakovich (ÖVP) sich Gelsen, Zecken oder Fliegen zum Feind gemacht, wäre er zum Minister des Jahres gekürt worden. Aber dass er ausgerechnet ein Verbot von chemischen „Bienenvernichtern“ (Pestizide gegen Schädlinge im Mais-, Sonnenblumen- und Rapsanbau) ablehnt, kommt in einer Gesellschaft, die ihr Wahlverhalten von instinktiven Gefühlen abhängig macht, fast einem Selbstmord gleich. Sind doch Bienen die Sympathieträger schlechthin. Biene Maja, der dumme, faule Willi und zahlreiche andere Maskottchen prägen seit Kindertagen unser postitives Verhältnis zu diesen kleinen Wesen.
Donnerstag, 2. Mai 2013
Mediale Gesinnungsfreundschaften im ORF
In der Nachrichtensendung Zeit im Bild2 (ZIB2) war am vergangenen Dienstag der liberale Industrielle Hans Peter Haselsteiner zu einem Interview geladen. Zuvor wurde noch eine Art Werbefilm für den Gast gezeigt. Wie sozial engagiert er doch ist und wie viele Arbeitsplätze er doch geschaffen hat. Dagegen war von Korruptionsvorwürfen und Geschäften, die er mit Diktatoren machte, keine Rede. So weit, so normal im ORF. Doch das Beste kommt zum Schluss…
Donnerstag, 25. April 2013
Neuer Einbürgerungstest: Es geht um Werte, aber welche?
Staatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) stellte kürzlich seinen Wertekatalog für Zuwanderer vor. Der Zuwanderer wird also nicht mit der Frage gequält, wann wir die türkischen Eroberer endgültig aus Europa vertrieben haben, sondern mit „unseren gemeinsamen“ Werten, die von den Grundprinzipien der Bundesverfassung abgeleitet sind…
Mittwoch, 24. April 2013
Frankreich - Hollande will noch irgendetwas durchsetzen, bevor er abdanken muss
Der linke französische Staatschef François Hollande weiß, dass er absolut keine Wirtschaftskompetenz und Krisenmanagement hat. Er hat keine Ahnung, wie er seine Heimat vor dem wirtschaftlichen Abgrund, vor dem Frankreich steht, bewahren könnte, also versuchte er ein Ablenkungsmanöver: die Gleichstellung der Homo-Ehe.
Der Bauchfleck eines Volksbegehrens - die Nudelsiebatheisten
Es tut mir fast schon leid, dass ich meine Schadenfreude über das Anti-Kirchenvolksbegehren nicht glaubhaft verbergen kann. Gerade einmal 56.660 Unterschriften (0,89 Prozent) konnte diese Initiative trotz Unterstützung des ORF und kirchenfeindlicher Stimmung in der Gesellschaft sammeln. Da konnten sich für das Motorradvolksbegehren noch mehr Menschen begeistern. Die Anziehungskraft des Atheismus scheint endenwollend zu sein. Die rote Laterne für ein dümmliches Volksbegehren.
Donnerstag, 4. April 2013
Was bringt Kirche?
Anlässlich eines Volksbegehrens, in welchem die tiefsten Abgründe unserer Konsum- und Neidgesellschaft zum Ausdruck kommt - und welches an Einfältigkeit auch kaum noch zu überbieten ist, darf ein Katholik eigentlich nicht schweigen. In diesem Volksbegehren wird so getan, als würde die Kirche auf Kosten der Steuerzahler leben. Es wird so getan, als gäbe es keine Trennung zwischen Staat und Kirche. Es wird so getan, als würde die Kirche auf einem Berg staatlich geförderter Privilegien sitzen, die die Allgemeinheit zu tragen hätte. Die Kirche versucht mit einem Folder Licht in diese Verdunkelung zu bringen.
Tatsache ist:
Tatsache ist:
- Die kirchlichen Spitäler arbeiten wesentlich kosteneffizienter als die staatlichen Spitäler und helfen dem Staat, die Spitalskosten nicht explodieren zu lassen. Dabei erfüllen sie ihre Aufgaben nicht selten besser als die staatlich finanzierten Spitäler. Diese Effizienz liegt nicht zuletzt daran, dass die Führung kirchlicher Spitäler nicht durch Parteiproporz und Parteibuch, wie in öffenlichen Institutionen, besetzt werden, sondern in der Entscheidungsgewalt der Kirche liegen.
- Katholische Schulen sind - den Missbrauchsskandalen zum Trotz - scheinbar auch bei zahlreichen Nichtkatholiken sehr beliebt. Denn der Andrang von gar nicht so kirchentreuen Menschen auf katholische Privatschulen ist weiter anhaltend. Und sie werden auch aufgenommen. Und es sind gar nicht so selten die Söhne und Töchter von Politikern, die katholische Privatschulen besuchen. Also nimmt die Kirche auch hier öffentliche Aufgaben wahr und erfüllt diese sichtlich gar nicht so schlecht.
- Weite Teile der Sozialverantwortung gibt der Staat mittlerweile unverblümt in kirchliche Obhut. Viele Soziale Dienste werden einfach an die Kirche ausgelagert. Es wird so getan, als wäre das selbstverständlich. Würde man all diese Aufgabe verstaatlichen, käme es dem Steuerzahler wesentlich teurer. Angefangen von Obdachlosenbetreuung bis zur Sterbebegleitung, Behindertenbetreuung und Krankenseelsorge und Hilfe für Jungfamilien in prekären Verhältnissen. Die Kirche kümmert sich um sie und vieles mehr. Sehr viel mit ehrenamtlichen Helfern, die mehr bereit sind, zu geben, als eine Unterschrift unter ein schwachsinniges Volksbegehren.
- Die Erhaltung der historischen Kirchen ist weniger im kirchlichen Interesse, als vielmehr im staatlichen Interesse. Denn der Eigentümer ist für die Erhaltung der Gebäude verantwortlich. Der Hauptnutznießer ist aber durch den Tourismus (Kirchen sind nach wie vor ein Publikumsmagnet und ohne die zahlreichen Dome würde auch für Nichtkatholiken der Reiz dieses Kulturlandes verloren gehen) der Staat.
- Die Kirche zahlt durch die Mehrwertsteuer, die sie durch die Kirchensanierungen an den Staat abliefert, mehr an den Staat, als der Staat der Kirche hilft, die Gebäude zu sanieren. Die Förderung des Staates zugunsten der Kirchenrenovierungen ist in Wahrheit ein blendendes Geschäft für den Staat.
- Die Katholische Kirche ist keinesfalls gegenüber anderen Religionsgemeinschaften privilegiert. Jedes religiöse Gebäude einer anerkannten Religionsgemeinschaft ist genauso grundsteuerbefreit wie die Kirchengebäude. Alle anderen kirchlichen Gebäude (Pfarrhäuser, Schulen, etc.) zahlen sehr wohl Grundsteuer. Es wird so getan, als gäbe es hier eine Ausnahme für die Kirche. Das stimmt nicht.
Dienstag, 19. März 2013
Die Wahrheit muss verschwiegen werden im ORF, wenn es um die Kirche geht
Tatort: Küniglberg ORF ZentrumDelikt: Antikirchliche Propagandahetze jenseits objektiver KritikModeriert und angefeuert durch: Ingrid ThurnherSendung: IM ZENTRUM
Montag, 4. März 2013
Nach der Italienwahl - Business as usual oder doch ein Supergau?
Es scheint, als möchte Europa so tun, als ob nichts gewesen wäre - so, als könnte man den Wahlausgang Italiens mit abfälligen Bemerkungen über Politkomiker beiseite wischen. Doch so einfach ist das nicht. Es ist unmöglich, nach dieser Wahl zur Tagesordnung zurück zu kehren. Was ist da eigentlich geschehen in Italien?
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