Mittwoch, 2. November 2011

Zara ortet Rassismus gegen Muslime

Der Verein „Zara“, der sich den Kampf gegen Rassismus verschrieben hat, beklagt sich, dass ein angeblich zunehmender Rassismus gegenüber kopftuchbedeckten Musliminen zu bemerken sei.
Es ist also schon Rassismus, einer Frau keine Stellung zu geben, wenn sie sich weigert, ihr Kopftuch während der Arbeit abzunehmen.
Ist es auch Rassismus, wenn ich keine Stellung in einer Bank bekomme, weil ich Tatoos, Gesichtspricings und eine bunte Haartracht trage?
Ich will in einem Geschäft nicht von einer kopftuchtragenden Frau bedient werden, weil ich mir dabei schlecht vorkomme. Für mich ist das Kopftuch ein Symbol der Unterdrückung der Frau. Von so einer Frau bedient zu werden, gibt mir das Gefühl, für ihre Unterdrückung verantwortlich zu sein. Ich lehne das als Kunde ab und finde, dass es möglichst viele Kunden gibt, die das ebenso sehen. Dann kann sich Zara am Kopf stellen. Die Unterdrückung der Frau steht für Zara entgegen die Unterdrückung der Muslime. Einer Art von Rassismus wird stattgegeben, um eine andere zu verhindern. 

Kommentare:

  1. "Ist es auch Rassismus, wenn ich keine Stellung in einer Bank bekomme, weil ich Tatoos, Gesichtspricings und eine bunte Haartracht trage?"

    Wäre doch mal einen Versuch wert,
    bei ZARA anrufen, sich als *Zoran* vorstellen und genau so ein Problem schildern!
    In einem einwandfreien Deutsch natürlich.

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  2. Seit wann ist der Islam eine Rasse?

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  3. @Arminus: Das sollte man Zara auch fragen ;)

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