Freitag, 28. Oktober 2011

200 000,- Steuergeld für Werner Faymanns Facebookauftritt

Die Tageszeitung „Österreich“ jubelt über Werner Faymanns Facebook-Präsenz. Er hat schon 1500 Freunde. Mich wundert, dass jemand auch nur einen einzigen Freund hat, der sich diesen Auftritt von seinen Freunden (und Nicht-Freunden) zahlen lässt.
 
Ich frage mich, wer seine Freunde sind. Ich nehme an: Eva Dichand (Gratiszeitung “heute“), Wolfgang Fellner (Medienmogul aus Österreich), Alexander Wrabetz, Armin Wolf, Gabi Waldner (alle ORF). In einem Satz: Die ganze linke Propagandamaschine.
 
Ein achtköpfiges Team ist permanent damit beschäftigt, Werner auf Steuergeldskosten ins rechte linke Licht zu rücken. Und das, nachdem bekannt wurde, dass er auch Inserate von ÖBB und Asfinag als Parteiwerbung auf Staatskosten erzwungen hat (es gilt die Unschuldsundsoweiter). Diese Unverschämtheit ist durchaus vergleichbar mit K.H.Grasser, der als moralischer Unhold von den Medien gejagt wird. Beim Bundeskanzler ist das ja ganz anders. Immerhin hat er die Tageszeitung „Österreich“ hinter sich, die ihn als Facebookhelden feiert. Uwe Scheuch hat wegen (nicht getätigten) Parteibegünstigungsversuchen gegen Einbürgerung ein Strafverfahren am Hals. Der Bundeskanzler ist dagegen immun und er greift ungeniert in den Steuertopf um sich selbst zu bewerben.
 
Dabei wundert es mich immer wieder, was Faymann alles nicht zu sagen hat. Es ist ja ganz unverständlich, dass Wolfgang Schüssel als „Schweigekanzler“ gegolten hat und Werner Faymann nie Rede und Antwort stehen muss. Sein Beitrag zum Thema Europa in der Krise war: „Wir kämpfen für ein kernkraftwerkfreies Europa.“ Vielleicht liegt es an der mangelnden Fachkompetenz des Bundeskanzlers, die Medienauftritte in Facebook und permanente Werbung notwendig macht, weil er selbst nie etwas zu sagen hat.
 

Kommentare:

  1. Na ja! Man kann das auch so sehen:

    Für eine politische Partei, die "Freundschaft" als Gruß-Motto hat, sind "nur" 1500 Freunde ja eher peinlich!

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  2. Frechheit HR.Bundeskanzler W.F. Jedes Kind kann sich sein Profil bei Facebook und Co. selber erstellen. Da hätten sich auch ein paar Freiwillige Genossen gefunden die Ihren Webauftritt erstellen.

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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