Montag, 9. Januar 2012

Was die SPÖ so alt aussehen lässt


Ironischerweise sind es die SPÖ „Nachwuchstalente“ wie Laura Rudas und Niko Pelinka,  die sich zu den Totengräbern der SPÖ machen. Nicht, dass sie etwas anderes tun würden, als die Altvorderen wie Josef Cap. So wie die SPÖ Spitze, so ist auch die Nachwuchsgeneration. Doch genau das ist es, was die SPÖ zum hoffnungslosen Fall macht. Nicht einmal die Jugend hat mehr Idealismus als die Alten. Sie mauern und versorgen sich mit Jobs, halten sich an den Partei- und Machtapparat mit seinem Werkzeug ORF und hoffen so, versorgt zu sein.


Alles brave Parteisoldaten, ohne Visionen, ohne eigene Gedanken, oder eigene Initiativen. Ohne eigene Vision für Österreich.
Dass Laura Rudas in der Steuerdebatte zur mehr Intelligenz mahnt, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Vielleicht sollte ihr jemand den Förderwahn der rot geführten Wiener Landesregierung vorlegen.

Förderbeschlüsse eines einzigen Gemeinderatstermins.

€ 1.080.000,00              Wiener Volksbildungswerk für den Betrieb, für das Projekt "Wir sind Wien. Festival der Bezirke" und für die Projektförderung inklusive "Cash for Culture"
€    415.000,00             Verein Kunsthalle Wien
€      60.000,00             Verein zur Veranstaltung und Organisation des Kultur- und Standortprojektes "Soho in Ottakring"
€    500.000,00             Planet Music & Media Veranstaltungs- und VerlagsgesmbH
€    120.000,00             Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte
€    199.583,00             Verein Projekt Integrationshaus
€ 2.920.882,00             Interface Wien GmbH
€      45.825,00             Diakonie – Flüchtlingsdienst
€       86.935,00            Verein ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus Arbeit
€     643.942,00             Verein zur Förderung des kulturellen Austausches zwischen In- und Ausländern
€       22.000,00            Verein Schwarze Frauen Community für Selbsthilfe und Frieden
€     367.999,00             Beratungszentrum für Migranten und Migrantinnen
€     132.692,00             Verein Miteinander Lernen - Birlikte Öğrenelim, Beratungs-, Bildungs- und Psychotherapiezentrum für Frauen, Kinder und Familien
€       30.500,00            Helping Hands Koordinationsbüros für integrative und antirassistische Projekte
€       52.078,00            Beratung ausländischer Schülerinnen bzw Schüler in Wien 15 REBAS 15
€       63.678,00            Verein Vereinigung für Frauenintegration Amerlinghaus
€     100.000,00 Integrations- und Diversitätsmonitorings, die Erstellung eines Wiener Integrations- und Diversitätsmonitors 2011
€     102.266,00             Verein LEFÖ – Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen
€     163.618,00             Verein Peregrina - Bildungs-, Beratungs- und Therapiezentrum für Immigrantinnen
€        86.019,00           Verein Piramidops Interkultureller Austausch: Frauentreff
€        37.301,00           Verein "WUK - Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser"
€        84.096,00           Verein Orient Express - Beratungs-, Bildungs- und Kulturinitiative für Frauen
€        89.500,06           Verein "Orient Express – Beratungs-, Bildungs- und Kulturinitiative für Frauen"
Gesamt:
€   7.403.914,06

Es fällt auf, dass sich fast jeder Verein um Integration ausländischer Neoösterreicher kümmert, oder mit Antidiskriminierung bzw. mit dem Kampf gegen Rassismus beschäftigt ist. Trotzdem ist doch auch schön zu wissen, dass sich Wien den Luxus leisten kann, die Schwulen und Lespenkultur zu fördern.
Das nennt man dann intelligent haushalten, wie Frau Rudas weiß.


Eine kleine Anekdote zum Schluss: Angesprochen auf die Frühpensionierungen in der ÖBB meint sie: 

"Es gibt sicher auch bei den Bundesbahnen Mitarbeiter, bei denen eine Sonderregelung nicht gerechtfertigt ist . . .“

Diese gnadenlose Ehrlichkeit mit sich selbst ist so entwaffnend, dass es richtig verwundern muss, wenn die SPÖ bei der nächsten Wahl mehr Stimmen bekommt, als die ÖBB Mitarbeiter hat.

Kommentare:

  1. Eines ist sicher: Aus Kärnten kommt der auf einem Auge blinde Blogger hier nicht

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  2. Ich war beim Augenarzt. Er hat gesagt, ich sehe auf beiden Augen schlecht ;-)

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